Parese-Stimulation

Nach Nervenverletzungen, z. B. durch Unfälle oder bei Operationen, kann es zu Lähmungen (Paresen) kommen. Die sogenannten peripheren Paresen betreffen meist Arme und Beine und sind für die Betroffenen ein schwerer Schlag. Bei einer Fußheberparese kann der Vorderfuß beispielsweise nicht mehr oder nur teilweise gehoben werden. Dadurch fällt nicht nur das Laufen schwer – auch alltägliche Tätigkeiten wie Autofahren, Treppensteigen oder viele Sportarten sind plötzlich nicht mehr ohne weiteres möglich.

Verletzte Nerven brauchen oft lange Zeit, um sich zu regenerieren. Nicht selten bleiben Paresen ganz oder teilweise bestehen. Dabei baut sich die unbenutzte Muskulatur durch die geringe Bewegung ab. Auch Sehnen und Bänder können sich zurückbilden. Spezielle EMS-Geräte können hier eingesetzt werden, um die gelähmte Muskulatur zu trainieren und zu erhalten, bis der Nerv sich gegebenenfalls erholt hat. Das Besondere an diesen Parese-Stimulatoren: Sie arbeiten mit speziellen Impulsen und sprechen dadurch Muskeln an, die von einer Nervenschädigung betroffen sind.

Gerät zur Parese-Stimulation bei peripheren Lähmungen
PierenStim Parese - Muskelstimulationsgerät zum Einsatz bei peripheren Lähmungen - Reha - elektrofitness.de