TENS/EMS allgemein

Was soll ich tun, wenn mein TENS-/EMS-Gerät defekt ist?

Wenn Ihr TENS-Gerät bzw. Ihr EMS-Gerät nicht mehr richtig funktioniert oder defekt ist, setzen Sie sich bitte mit uns unter der Telefonnummer 0 64 43 / 8 333 - 0 in Verbindung. Wir gehen dann mit Ihnen mögliche Ursachen für die Fehlfunktion durch. Sollte der Fehler dadurch nicht behoben werden, senden Sie das Gerät bitte ausreichend frankiert und mit folgenden Informationen an uns zurück:

  • Ihr Name sowie Ihre vollständige Adresse
  • Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zur schnellen Kontaktaufnahme
  • genaue Fehlerbeschreibung (Was genau geht nicht? Wann tritt der Fehler auf? Was haben Sie schon versucht, um den Fehler zu beheben?)
  • weiteres Vorgehen (Möchten Sie uns einen Reparaturauftrag erteilen? Möchten Sie vorab einen Kostenvoranschlag erhalten?)
Die Intensität meines EMS-/TENS-Gerätes springt bei Stufe 8-10 zurück auf 0. Woran liegt das?

Wenn Ihr EMS- oder TENS-Gerät bei der Intensität oder Stromstärke 8-10 wieder auf 0 zurückschaltet, ist dies in der Regel eine Schutzfunktion. Ihr Gerät ist vermutlich mit einer sogenannten Kontaktkontrolle ausgestattet. Damit wird sichergestellt, dass das Gerät nur dann funktioniert, wenn es korrekt mit Ihrem Körper verbunden ist. Kontrollieren Sie bitte die folgenden Punkte:

  • Ist der Batteriefachdeckel richtig geschlossen?
  • Weisen die Batterien noch ausreichend Ladung auf? Falls nicht, tauschen Sie sie gegebenenfalls aus.
  • Sind die Kabel richtig mit dem Gerät verbunden sind. Sie müssen fest und bis zum Anschlag in der Anschlussbuchse stecken.
  • Wurden die Elektroden korrekt auf das Anschlusskabel aufgesteckt? Auch der Elektroden-Anschluss sollte fest und so weit wie möglich auf dem Anschlusskabel des EMS- oder TENS-Gerätes stecken.
  • Wenn Sie selbstklebende Elektroden nutzen, prüfen Sie, ob diese noch ausreichend kleben. Falls die Elektroden nicht mehr gut und von selbst auf der Haut haften, tauschen Sie sie gegen neue Elektroden aus. Damit das EMS-/TENS-Gerät korrekt funktioniert, müssen die mit dem Gerät verbundenen Elektroden auf der Haut kleben. Nur dann kann der Strom zwischen den Elektroden hin und her fließen. Wenn Sie versuchen, die Intensität hochzuregeln, ohne dass die Elektroden auf die Haut geklebt wurden, schaltet Ihr EMS-/TENS-Gerät automatisch ab.
  • Der Abstand zwischen den Elektroden sollte mindestens 2 cm betragen. Kleben Sie sie gegebenenfalls weiter auseinander, falls der Abstand zu klein ist.
  • Falls Sie nur ein Kabel mit zwei Elektroden nutzen, ist es wichtig, dass Sie nur mit den Pfeiltasten die Stromstärke regeln, die auf der gleichen Seite des Gerätes wie die Buchse befinden, in der das Kabel steckt. Stecken Sie also das Kabel in den linken Ausgang ein, dürfen Sie die Stromstärke nur auf der linken Seite des Gerätes regeln. Stecken Sie das Kabel inden rechten Ausgang ein, müssen Sie die Stromstärke auf der rechten Seite des TENS-Gerätes regeln. Bei 4-Kanal-Geräten, bei denen die Intensität mit einer Taste für zwei Kanäle gleichzeitig geregelt wird, müssen auch beide Kanäle über Elektroden mit der Haut verbunden sein. Übrigens: Wenn Sie bei einem 2-Kanal-Gerät beide Kabel mit insgesamt vier Elektroden nutzen, müssen Sie die Stromstärke auch auf beiden Seiten regeln, damit beide Seiten gleichzeitig funktionieren. Für ein 4-Kanal-Gerät mit 8 Elektroden gilt das gleiche. Auch hier muss die Intensität auf allen Kanälen höhergeregelt werden, damit auf allen Kanälen stimuliert wird.
  • Wenn Sie alles überprüft haben, das EMS-/TENS-Gerät aber trotzdem noch abschaltet, schließen Sie jedes Kabel einzeln nacheinander zuerst an Kanal 1 und dann an Kanal 2 an (bei 4-Kanal-Geräten auch an 3 und 4 - hier müssen Sie ggf. beachten, ob immer zwei Kanäle gemeinsam mit einer Taste bedient werden, da diese beiden Kanäle dann auch immer gemeinsam geprüft werden). Falls Sie bei einem Kabel die Intensität höher als 8-10 regeln können und das Gerät normal funktioniert, es bei einem anderen Kabel am gleichen Kanal jedoch abschaltet, so hat dieses Kabel eventuell einen Wackelkontakt oder einen Kabelbruch erlitten. Tauschen Sie in diesem Fall das defekte Kabel aus.
  • Wenn das EMS-/TENS-Gerät bei der Nutzung der Kabel in einem Kanal ordnungsgemäß funktioniert, sich aber bei der Nutzung des anderen Kanals abschaltet, so liegt eventuell ein Defekt des Gerätes vor. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit unserer Hotline in Verbindung, um das weitere Vorgehen abzusprechen.

    Sie erreichen uns unter info@schwa-medico.de oder unter der Telefonnummer 0 64 43 / 8 333 - 0. Geräterücksendungen bitte ausreichend frankiert an folgende Adresse schicken:

    schwa-medico
    Medizinische Apparate Vertriebsgesellschaft mbH
    Wetzlarer Str. 41-43
    35630 Ehringshausen

Muss ich die Selbstklebe-Elektroden nach der Anwendung reinigen?

Nein, ein Reinigen der Elektroden ist nicht nötig. Nach Gebrauch sollten diese allerdings zurück auf die Schutzfolie geklebt und an einem kühlen Ort aufbewahrt werden. Reinigen Sie bitte vor der Anwendung die Hautpartien, auf denen die Elektroden angewendet werden.

Die Programme meines EMS-/TENS-Gerätes lassen sich nicht mehr verstellen!

Sollten Sie keine Programme mehr verstellen können, kann das zwei Günde haben. Zum einen kann die Verriegelung eingestellt sein. Das erkennen Sie an einem kleinen Schlüsselsymbol im Display des Gerätes. Sollte die Tastatur nicht verriegelt sein, so handelt es sich wahrscheinlich um einen Defekt. In diesem Fall können Sie uns unter der Nummer 0 64 43 / 8 333 -444 bzw. -445 kontaktieren. Alternativ dazu können Sie das defekte TENS-Gerät ausreichend frankiert zur Reparatur einsenden. Bitte vermerken Sie in diesem Fall Name, Adresse, eine Kontaktmöglichkeit (E-Mail oder Telefon) und ob ein Kostenvoranschlag gewünscht ist bzw. ob Sie uns einen kostenpflichtigen Reparaturauftrag erteilen.

Unsere Adresse für Rücksendungen:
schwa-medico
Medizinische Apparate Vertriebsgesellschaft mbH
Wetzlarer Str. 41-43
35630 Ehringshausen

Bei meinem TENStem eco basic ist ein Kabelende rot und eines weiß, in der Gebrauchsanleitung finde ich aber nur rot und blau!

Beim TENStem eco basic entspricht das blaue Kabelende dem weißen.

Kontraindikationen & Nebenwirkungen

Welche Personen sollten TENS und EMS nicht anwenden?

Folgende Personen sollten TENS- und EMS-Geräte nicht oder nur nach Rücksprache mit einem Arzt anwenden:

  • Anwender/-innen mit elektronischen Implantaten wie z.B. Herzschrittmacher oder Pumpen
  • Anwender/-innen mit Herzrhythmusstörungen
  • Anwenderinnen in der Schwangerschaft
  • Anwender/-innen mit Anfallsleiden
  • Anwender/-innen mit Hauterkrankungen im Anwendungsbereich der Elektroden
  • Anwender/-innen mit malignen (bösartigen) Erkrankungen im Anwendungsbereich

Bitte lesen Sie in jedem Fall die Gebrauchsanweisung des EMS- oder TENS-Gerätes vor der Anwendung und sprechen Sie im Zweifelsfall vor der Anwendung immer mit einem Arzt.

Welche Nebenwirkungen können bei der TENS- oder EMS-Behandlung auftreten?

Die Anwendung von TENS- und EMS-Geräten ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Falls Sie trotzdem Nebenwirkungen bei der Anwendung bemerken sollten, wenden Sie das TENS- oder EMS-Gerät vorerst nicht weiter an und halten Sie zuerst Rücksprache mit einem Arzt.

Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

  • Schmerzverstärkung: Bei zu starker und ausgedehnter Anwendung kann eine Verstärkung der Schmerzen eintreten. Um eine Schmerzverstärkung zu vermeiden, sollte vor allem in den ersten Behandlungen mit eher schwacher Stromstärke und nicht über 30 Minuten oder ggf. weniger behandelt werden.
  • Hautunverträglichkeiten: Hautunverträglichkeiten können als Reaktion auf die Elektroden, das Elektrodengel oder die Stromimpulse selbst auftreten. Im Falle von langanhaltenden Rötungen, Brennen, Jucken oder Hautbläschen unter den Elektroden bzw. in der Region der Elektrodenanlage im Anschluss an eine Stimulation, muss vor einer weiteren Stimulation eine Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Eine leichte, nicht anhaltende Hautrötung im Anschluss an die Stimulation im Bereich der Elektroden ist normal, da die Durchblutung durch die Stimulation angeregt werden kann.
  • Muskelschmerzen: Bei zu intensiver und ausgedehnter Muskelstimulation können Muskelschmerzen im Sinne eines Muskelkaters auftreten. Um eine Schmerzverstärkung zu vermeiden, sollte vor allem in den ersten Behandlungen mit einer kürzeren und nicht zu intensiven Stimulation gearbeitet werden.
  • Muskelanspannungen: Während einer intensiven höherfrequenten Stimulation (ab ca. 15 Hz) kann es zu anhaltenden Muskelanspannungen kommen. Bei Elektrodenanlagen im Brustraum kann es dadurch zur Störung der Atemtätigkeit während der Stimulation kommen.

Rechnungen & Zahlungen

Ich habe Fragen zu meiner Rechnung/Mahnung, an wen kann ich mich wenden?

Bei Fragen zu Rechnungen und Mahnungen können Sie über buchhaltung@schwa-medico.de Kontakt mit unserer Buchhaltung aufnehmen. Geben Sie dabei am besten den Grund Ihres Anliegens, die Rechnungsnummer der Rechnung, um die es geht, und eine Kontaktmöglichkeit an, damit wir Sie erreichen können.

EMS-Training

Welche Intensität sollte ich beim EMS-Training einstellen?

Die optimale Intensität hängt beim EMS-Training von vielen Faktoren ab und kann sich von Anwendung zu Anwendung verändern. Als Faustregel kann man sagen, dass Sie die Intensität zuerst bis zu einer leichten Schmerzgrenze hochregeln und dann so weit reduzieren sollten, dass sie sich für Sie angenehm anfühlt. Wenn Sie Ihre Muskeln trainieren wollen, sollten dabei noch Muskelkontraktionen (Muskelan- und -entspannung) auftreten. Wundern Sie sich nicht, falls Sie Ihre Muskeln beim nächsten Training mit einer höheren oder niedrigeren Intensität stimulieren. Die passende Intensität bestimmen Sie bei jeder Anwendung von Neuem.

Folgende Faktoren können die Intensität und das Stromgefühl beeinflussen:

  • Wenn Sie schwitzen oder Ihre Haut feucht ist, leitet sie den Strom besser und benötigt eine geringere Intensität bei der EMS-Anwendung als trockene Haut.
  • Je nach Hautbeschaffenheit ändert sich auch der Hautwiderstand. Hornhaut hat beispielsweise einen höheren Widerstand als die zarte Haut an der Innenseite des Unterarms. Bei Hornhaut ist dementsprechend eine vergleichsweise höhere Intensität nötig.
  • Je mehr Muskelmasse Sie haben, desto höher müssen Sie häufig die Intensität wählen, wenn die restlichen Parameter/Einstellungen beim EMS-Training gleich bleiben.
  • Je stärker der Muskel ermüdet, desto geringer ist die Intensität, die er erträgt. Sie sollten bei ermüdeter Muskulatur also eine eher geringere Intensität wählen als bei ausgeruhter Muskulatur.
  • Während einer Anwendung gewöhnen sich die Nerven an den Strom. Es kann daher durchaus angebracht sein, im Laufe einer Anwendung die Intensität "nachzuregeln" und noch einmal zu erhöhen. Dabei sollte sie sich allerdings immer noch angenehm anfühlen.
  • Je nach verwendeten Parametern wie Frequenz (Impulse pro Sekunde), Impulsbreite (Dauer eines Einzelimpulses) etc. fühlt sich die gleiche Intensität oft unterschiedlich an. Es kann daher gut sein, dass Sie bei Programm 1 Ihres EMS-Gerätes eine andere Intensität wählen als bei Programm 5.
  • Je nach verwendeten Elektroden kann die Intensität variieren. So leiten Silikon-Elektroden etwas anders als Selbstklebe-Elektroden; häufig benutzte (alte) Elektroden leiten in der Regel schlechter als neue, unbenutzte.